Teure Dispozinsen - Privatdarlehen als sinnvolle Alternative

 

Für die Überziehung des Girokontos stellen Sparkassen und Geschäftsbanken ihren Kunden noch immer sehr hohe Dispozinsen in Rechnung. Dies wird zwar seit jeher von Verbraucherschützern oder Stiftung Warentest kritisiert, eine Änderung zum Positiven ist aber nicht feststellbar.

Im Gegenteil, in den letzten Wochen und Monaten haben eine Reihe von Banken wegen höherer Risikokosten die Zinssätze sogar angehoben. Im Schnitt verlangen Banken noch immer mehr als 12 Prozent, selten ist ein Anbieter unter dieser Größenordnung zu finden.

Ein Dispositionsrahmen ist dafür gedacht, kurzfristige Überziehungen des Girokontos zu ermöglichen, welche dann in der Regel auch schnell wieder ausgeglichen werden. Wenn die Inanspruchnahme aber länger als sechs Monate dauert, sollte ein Privatdarlehen unbedingt in Betracht gezogen werden. Neben den wesentlich günstigeren Zinsen ist die regelmäßige Tilgung ein weiterer großer Vorteil dieser Variante. Privatdarlehen sind von seriösen Anbietern schon zu einem effektiven Jahreszins von unter 5 Prozent zu haben.

Ein Beispiel zeigt den Einspareffekt: Bei Nutzung des Dispokredit-Rahmens für 5.000,- Euro und einem Zinssatz von 12 Prozent fallen für den Dispokredit innerhalb eines Jahres Zinsen in Höhe von 467 Euro an. Ein Privatdarlehen, welches ebenfalls in dieser Zeit zurückgeführt wird, kostet insgesamt nur 131 Euro Zinsen.

Verbraucherverbände weisen immer wieder darauf hin, dass die Zahl derjenigen, die über viele Jahre den Dispokredit in Anspruch nehmen, zunimmt. Wer beispielsweise 5.000 Euro innerhalb eines Zeitraumens von drei Jahren nicht zurückzahlt, muss beim Dispokredit fast doppelt so viel an Zinsen wie bei einem Privatdarlehen aufbringen (rund 1.100 statt 580 Euro).

Um festzustellen, welche Zinsfestschreibung sinnvoll ist oder welche Raten sich ergeben, können Sie sich die Albatros Beratungsstelle wenden.
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